Lara, Familienhund
mit Praxisverbot

Lara, Familienhund mit Praxisverbot
24 Jun 2019

<<Das schreibt mein Freund Bilbo über mich>>

«Eines vorweg: Lara ist kein Praxishund. In die Podologie-Praxis dürfen nur Führhunde von blinden Patienten, Patientinnen. Oder andere Helferhunde. Denn Hunde passen nicht ins Hygienekonzept. Auf Sauberkeit legen Nicole Spirig und ihr Team grossen Wert. Mehr darüber lesen Interessierte hier. Punkt

Jetzt aber zu Laras Geschichte. Also: Lara, die Dackeldame ist mein grösster Schatz. Sie ist ein Tschinggeli mit krummen Vorderbeinen. Sie wurde einst ausgesetzt, zusammen mit einer Katze. Aber Lara ist clever. Sie setzte sich bei der Ferienwohnung von Thomas und Nicole vor die Haustüre. Liess sich nicht wegschicken. Recht stur die Frau. Aber ihre Rechnung ging auf. Fünf wollten Lara gleich mitnehmen. Einer hatte Bedenken. So vereinbarte der Familienrat eine sechswöchige Nachdenkphase. Und in dieser setzten sich die Fünf durch. Und der eine willigte ein.

Nicole meldete nach Italien: «Lara darf in die Schweiz kommen».  Und die liess sich nicht zweimal bitten. Ausgerüstet mit Leine, Halsband, Bettli und so, landete sie in Pfäffikon SZ. Auf dem Parkplatz des Seedamm-Centers. Es war ein kalter Tag, Lara zitterte am ganzen Körper.

Aber sie gewöhnte sich schnell an Nicole, an Thomas und an ihre Rasselbande. Zwar büchste sie einige Male aus und musste von Nicole auf dem Polizeiposten abgeholt werden. Aber jetzt ist Lara ruhiger. Zusammen mit Thomas und Nicole trainiert sie Mantrailling, also Personensuchen. Suchen kann sie gut, immer hat sie die Nase am Boden. Oder die Schnauze in der Ribelpfanne, die Nicole auf dem Tisch vergessen hatte. So cool.

Lara und ich sehen uns immer wieder. Entweder kommt sie zu mir in die Ferien oder ich darf ins Rheintal. Heissa, das sind jeweils tolle Tage. Diese Familie ist einfach eine Wucht.»

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Bei Bilbo bin ich gerne zu Besuch. Dort tollen wir jeweils bis zur Erschöpfung durchs Haus.

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