Wer massiert Ihnen zuhause die Füsse?

Eine Lernende in der Podologiepraxis von Nicole Spirig massiert Füsse.
03 Apr 2017

Wohnen Sie mit jemanden zusammen, der Ihnen regelmässig die Füsse knetet? Nicht? Dann machen Sie ein klassisches Outsourcing. Lagern Sie das Massieren aus. Denn für eine wunderschöne Fussmassage gibt es uns Podologinnen.

Unsere Auszubildenden lernen das «Fussmassage-Metier» bei Überbetrieblichen Kursen ÜK an der Berufsschule in Zofingen und natürlich «by doing» in der Praxis. Sie wissen nicht nur, dass der kurze Grosszehenstrecker «Musculus extensor hallucis brevis» heisst und der kurze Zehenstrecker «Musculus extensor digitorum brevis». Sie lernen auch, diese Muskeln richtig zu streichen, zu massieren, zu kneten. Sie kennen Lockerungsgriffe sowie Gymnastikübungen. Und die Lernenden in der Podogiepraxis Spirig können Sie beraten, welche Creme für Sie die Beste ist.

Theoretisches Fachwissen allein verhilft Ihnen noch nicht zu einem Wohlfühlerlebnis. Podologinnen lernen ebenfalls Massagegriffe kennen. Der sanfteste heisst «Effleurage». Dabei handelt es sich um das Streichen oder das flüchtige Berühren der Haut.

Will die Masseurin die Haut kneten oder walken wendet sie den Griff «Petrissage» an. Der hilft leichte und extreme Verspannungen zu lösen sowie die Durchblutung zu verbessern.

Der Massagegriff «Friktion» bezeichnet Reibung. Diese geschieht in kleinen und kreisenden Bewegungen. Dazu setzt die Masseurin entweder die Fingerspitzen oder die Handballen ein. Die kleinen, kreisenden Bewegungen dienen dazu, Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur zu lösen.

Das Klopfen, genannt «Tapotement» dient der Förderung der peripheren Durchblutung. Und der Massagegriff «Vibration» sorgt für eine Erschütterung. Er erzeugt ein Zittern oder löst Schwingungen aus.

Bei uns endet deshalb jede Fusspflege mit einer kurzen Fussmassage. Sie  finden also jemanden, der Ihre Füsse massiert.

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